Vorsitz: Walter Gfeller, Präsident
Datum: Mittwoch,
3. Februar 2010
Zeit: 19.00-21.00 Uhr
Ort: Restaurant Allresto, Bern
Anwesend: Mitglieder gemäss Präsenzliste
Protokoll: Theres Ruef
Der Präsident eröffnet die Hauptversammlung und begrüsst die Anwesenden. Die Traktandenliste ist genehm. Ergänzungen werden keine angebracht.
1. Protokoll HV vom 4. Februar 2009
Das Protokoll lag vor der Versammlung auf. Der Präsident fasst es kurz zusammen. Die Versammlung genehmigt das Protokoll einstimmig. Aus der Versammlung wird angeregt, das Protokoll nach der Versammlung zu verschicken, eventuell nur an die Versammlungsteilnehmenden gemäss Präsenzliste oder mit der Einladung zur nächsten Versammlung.
Die Adresse der Website lautet: www.baernduetsch-verein.ch
2. Jahresbericht Präsident
Der Präsident liest seinen Jahresbericht vor. Er lag vor der Versammlung auf. Mit Applaus genehmigt die Versammlung den Bericht einstimmig.
3. Jahresrechnung 2009
Kopien der Jahresrechnung lagen vor der Versammlung auf. Die Kassierin erläutert die Jahresrechnung, die mit einem Totalaufwand von Fr. 7'445.75, einem Totalertrag von Fr. 4'973.80 und einem Aufwandüberschuss (Defizit) von Fr. 2'471.95 abschliesst. Die Kassierin hat die Jahresrechnung 2009 ordnungsgemäss geführt und abgelegt. Dies bescheinigt der Revisorenbericht, den der vorgelesen wird. Auf Antrag dieses Berichts genehmigt die Versammlung die Rechnung einstimmig und dankt der Kassierin für die wertvolle Arbeit.
4. Unsere finanziellen Verpflichtungen und unsere Zusammenarbeit mit dem Verein Schweizerdeutsch
Der Präsident liest aus dem Protokoll der Vorstandssitzung vom 24. Oktober 2009 vor:
„Bezüglich der Ablösung des Forums „Mundart“ durch das „Schweizer Deutsch“ wurde der Verein Berndeutsch nie gefragt. Am 2. September 2009 hat der Präsident des VSD, A. Vogel, uns das fertige Konzept, von dem schon 2 Ausgaben erschienen waren, vorgestellt. Dazu ist zu sagen, dass der BV seit einigen Jahren keine Vertretung im VSD gestellt hat.
Der VSD verlangt ab 2010 15 Fr. pro Heft und Jahr, was einer Verteuerung von Fr. 10 entspricht. Das Forum „Mundart“ kostete Fr. 5.Der BV ist ein Zweigverein des VSD und auf Grund dieser Hierarchie ist ein Mitglied des BV auch Mitglied des VSD. Der VSD kann aber den BV nicht zwingen zum „Schweizer Deutsch“.“
Der Vorstand ist der Meinung, die Kosten für das „Schweizer Deutsch“ von der Mitgliedschaft im BV zu trennen. Der Mitgliederbeitrag des BV beträgt im Moment für ein Einzelmitglied Fr. 40, darin sind Fr. 5 für das Forum eingerechnet.
Antrag Vorstand: Der Mitgliederbeitrag BV wird aufgeteilt in Mitgliedschaft Fr. 35 und die Kosten für das „Schweizer Deutsch“ Fr. 15 (alt Fr. 5 für das Forum „Mundart“).
Verhandlungen
Die Versammlung ist der Meinung, dass das neue Heft besser und gefälliger ist als das alte. Aus der Versammlungsmitte wird der Antrag gestellt, den Beitrag nicht in Mitgliedschaft und Heft aufzuteilen. Wir würden bei einer Aufteilung die Möglichkeit verlieren, Beiträge im Heft zu platzieren. Als Verein sollten wir dabei bleiben, es sei es wert.
Der Antrag wird mit 10 zu 6 Stimmen bei einer Enthaltung angenommen.
5. Der Mitgliederbeitrag BV 2010
Demzufolge betragen die Mitgliederbeiträge neu pro Jahr wie folgt:
Einzelperson Fr. 50
Ehepaar Fr. 60
Kollektivmitglieder Fr. 70
6. Spesenpauschale für Funktionen
2009 hat die Versammlung für den Präsidenten, die Sekretärin und die Kassierin eine Spesenpauschale von Fr. 500 jährlich beschlossen, befristet auf ein Jahr. Der Vorstand beantragt der Versammlung, diesen Beschluss unbefristet zu fassen.
Die Versammlung genehmigt den Antrag einstimmig. Der Beschluss gilt für unbestimmte Zeit.
7. Budget 2010
Die Kassierin stellt das Budget 2010 vor. Es sieht einen Aufwand von Fr. 8'500, einen Ertrag von Fr. 6'520 und einen Aufwandüberschuss von 1'980 Fr. vor.
Die Versammlung genehmigt das Budget einstimmig mit dem besten Dank an die Kassierin.
Der Vorstand wird versuchen, das Defizit noch zu minimieren.
8. Tätigkeitsprogramm 2010
Mittwoch, 16. Juni (provisorisch) in Bern: Hans Schmidiger erzählt von seiner Petition dafür, dass das Berndeutsch in den Schulen mehr gepflegt wird.
Samstag, 18. September: Besuch im Frienisberg mit Peter Friedrich
Mittwoch 6. Oktober in Bern: Anlass mit Christine Rothenbühler.
Die Versammlung nimmt das Jahresprogramm zur Kenntnis und macht keine Anregungen oder Ergänzungen.
9. Demissionen
Nach 13 Amtsjahren als Präsident gibt Walter Gfeller das Präsidentenamt ab. Es war eine lange Zeit und Gfeller ist erleichtert, zumal eine Nachfolgelösung gefunden werden konnte. Mit grossem Applaus dankt die Versammlung Walter Gfeller für sein Engagement. Er ist auch bereit, weiter Vorstandsmitglied zu bleiben.
Die Versammlung verleiht Walter Gfeller die Ehrenmitgliedschaft für seine Verdienste.
10. Wahlen und Wiederwahlen (Amtsdauer drei Jahre gemäss Reglement)
Walter Gfeller dankt Hans Ruef, Theres Ruef und Susanne Rufener für die tatkräftige Unterstützung in den letzten Jahren.
Hans Ruef ist auch bereit, das Präsidentenamt zu übernehmen. Mit ihm wird ein ausgewiesener Wissenschaftler das Amt inne haben. Er ist Dialektologe und Spezialist für kognitive Linguistik und Titularprofessor an der Universität Freiburg. Mit Ruef erhält der Verein einen Präsidenten aus dem Berner Oberland. Er ist gebürtig von Oberried am Brienzersee.
Die Versammlung wählt Prof. Dr. Hans Ruef einstimmig zum neuen Präsidenten für die Amtsdauer von HV 2010 – HV 2012.
H. Ruef nimmt die Wahl an und dankt für das Vertrauen. Für den Verein werde nicht viel ändern. Das Berndeutsch sei eine Kulturmacht und dazu zu schauen gelte es.
Die Versammlung dankt mit Applaus.
Wiederwahl des Vorstandes für die Zeit von HV 2010 - HV 2012:
Stephan Wanzenried steht für die Wiederwahl nicht mehr zur Verfügung
Einstimmig wiedergewählt werden.
Walter Gfeller (Pastpräsident), Vorstandsmitglied
Annelise Willen-Leuenberger, Vorstandsmitglied
Stephan Burkard, Vorstandsmitglied
Weiter werden einstimmig wiedergewählt:
Theres Ruef, Sekretärin des Vereins, verantwortlich für die Protokolle, die Mitgliederliste, die Einladungen und die Versande
Susanne Rufener, Kassierin, verantwortlich für das Budget und die Rechnung
Kurt Kanobel und Christine Feuz, beide verantwortlich für die Rechungsrevision
Die Versammlung dank allen Funktionstragenden für ihr Engagement. Sie halten den Verein weitgehend auf den Beinen.
11. Mutationen
Die Versammlung nimmt von 15 Austritten Kenntnis. Die meisten Austritte erfolgen wegen des hohen Alters.
Gestorben
Otto Känel-Steffen, Bergstrasse 37, 2553 Safernen
Margrit Kohler, Zedtwitzweg 3626 Hünibach
Walter Marti, Rebenweg 14, 2503 Biel
Die Versammlung gedenkt ihrer in einer Schweigeminute.
Gratulationen
90 Jahre alt sind dieses Jahr geworden oder werden noch:
Ruth Bietenhard, Werner Marti, Hans Ulrich Schwaar.
Die Versammlung gratuliert ihnen und wünscht weiterhin alles Gute.
12. Verschiedenes
keine Wortmeldung
Im zweiten Teil stellen Dr. Werner Marti und Werner Hiltbrunner ihr Reimlexikon vor: Werdegang der Idee, was sich im Berndeutschen alles zusammenreimen lässt. Das Lexikon wird gegenwärtig zur Publikation vorbereitet.
Oberried, 20. Februar 2010
Für das Protokoll
Theres Ruef
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